Wenn man kurz vor dem großen Ziel gestoppt wird, überwiegt natürlich erst einmal die Enttäuschung. Doch Marcel Haupt vom JC Remscheid freute sich am Ende dennoch riesig über seine Bronzemedaille, die er bei der Deutschen Meisterschaft in Potsdam am Samstag gewann. |
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"Außerdem war ich bereits früh gehandicapt", berichtete der 26-Jährige, der in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm antrat.
So kugelte sich Haupt bereits im ersten Kampf gegen den Leipziger Stefan Schulze einen Finger aus. Dennoch behielt der Remscheider hier, wie auch im zweiten Kampf gegen Danny Kiel (JC Frankfurt/Oder), ohne große Mühe die Oberhand. Hoffen auf die Teilnahme am Grand-Prix "Zum ersten Mal gespürt habe ich die Verletzung dann im Halbfinale", betonte Haupt. Da traf er auf den Potsdamer Martin Setz.
Zunächst kassierte der Remscheider eine Strafe wegen Passivität, dann wurde ein Wurfversuch von den Kampfrichtern gegen ihn gewertet. "Darüber konnte man diskutieren", erklärte Haupt, der schließlich aber im kleinen Finale nichts mehr anbrennen ließ und gegen Max Zimmermann aus Babelsberg nach zweieinhalb Minuten siegte. Den Titel gewann schließlich der Potsdamer Robert Kopiske.
"Das war unter dem Strich ein toller Start ins neue Jahr", freute sich Haupt. Jetzt hofft er auf eine Nominierung für den Deutschland-Grand-Prix, der im Februar in Düsseldorf stattfindet. Für das am besten besetzte nationale Turnier sind normalerweise alle DM-Medaillengewinner qualifiziert. "Allerdings muss mich der Bundestrainer, mit dem ich in der Jugend nicht immer klargekommen bin, dafür nominieren", betonte Haupt.
In den kommenden Tagen steht für den Remscheider aber auf alle Fälle erst einmal eine Trainingspause an. Haupt: "Die letzten Wochen waren hart. Ich muss jetzt ein wenig runterkommen." Und die Verletzung? "Der Finger wird getapet und in ein paar Wochen ist alles vergessen."
(Quelle: rga)Weitere Links:
Bergische Morgenpost
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